Créateurs n°13 jui/aoû 2010
Créateurs n°13 jui/aoû 2010
  • Prix facial : gratuit

  • Parution : n°13 de jui/aoû 2010

  • Périodicité : bimestriel

  • Editeur : Genilem

  • Format : (210 x 297) mm

  • Nombre de pages : 68

  • Taille du fichier PDF : 7,2 Mo

  • Dans ce numéro : le capital humain.

  • Prix de vente (PDF) : gratuit

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24 Actualité deS partenaires Organismes RéSEAU SUISSE GENILEM Florian Gautschi Gründungsanlass GENILEM Aargau mit prominenten Gästen Florian Gautschi, Vorstandsmitglied GENILEM Aargau Regierungsrat Dr. Urs Hofmann(links) und Otto Zimmermannvor der Lautsprecher-Boxe von Céline Renaud, JMC Lutherie SA Am 23. März 2010 fand in Windisch der Gründungsevent von GENILEM Aargau statt. Nachdem der Verein im Dezember letzten Jahres neu gegründet wurde, informierte GENILEM Aargau mit diesemAnlass die geladenen Gäste über seine Ziele und Tätigkeiten. Beinahe 100 Personen aus Wirtschaft, Bildung und Politik waren gekommenum sichein Bild zu verschaffen. Der Veranstaltungsort in der neuen Aula der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) war dennauch nicht zufällig gewählt. Die Aula ist nämlich im letzten Jahr miteiner an der FHNW entwickelten Weltneuheit ausgestattet worden. Mit neuester Technologie konstruierte, Schallabsorbierende Glaswände wurden in den Bau integriert und bilden nuneine bishereinzigartige Akustik-Design-Kombination. Als prominenteste Gastrednerin trat Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer Wyss, selbereine Aargauerin, vors Publikum. Dabei war es ihrein besonderes Anliegen, dass Brücken zwischen den Generationen geschlagen werden. „Wissen weiterzugeben, gerade auch über Generationen weg, istein zentrales Elementeiner solidarischen Gesellschaft – und aucheiner innovativen Wirtschaft. Wissen weiterzugeben hilft sowohl den Einzelnen, es hilft aber letztendlich auch der gesamten Gesellschaft. « In ihrer Rede sprach Pascale Bruderer unter anderem über die Anliegen und Instrumente des Bundes und natürlich über die Bedeutung von Innovationen und deren Förderung. „Organisationen wie GENILEM spielen in diesemKontexteine äusserst wichtige Rolle - das wird sich auch hier im Aargau zeigen. GENILEM ist nicht die erste und hoffentlich auch nicht die letzte Organisation und Unterstützung dieser Art in unserem Kanton ; aber es isteine tolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Förderinstrumenten. « Mit ihrer sympathischen und volksnahen Art zog sie die Gäste in ihren Bann. Als Vertreter des Kantons überbrachte Volkswirtschaftsdirektor Dr. Urs Hofmannseine Grüsse. Er berichtete aus dem Entwicklungsleitbild und damit verbunden von den Absichten, den Kanton Aargau als Innovations- und Technologiestandort voranzubringen. „Die Innovationsfähigkeit soll zueinem generellen Kennzeichen des Kantons werden undein gut funktionierender Wissenstransfer hilft dabei, die Innovationen spürbar und greifbar zu machen. GENILEM kannhier entscheidend mithelfen ! Wozu die konkrete Unterstützung durch GENILEM führen kann, bewiesen aufeindrückliche Art und Weise die drei vorgestellten Geschäftsideen. Vincent Claessens erzählte wie aus seinem Traum Realität wurde. Unter Begleitungeines Coaches schaffte er mit speziellen Kinder-Weckern den Durchbruch und beliefert heute mit seiner Firma Claessens’Kids SARL internationale Märkte. Mathias Spicher stellte seine Firma SwissEcoSystems GmbH vor und informierte über den ersten Prototypeneiner Biogasanlage. Soeben wurde bekannt, dass Créateurs No 13 - éTE 2010 er den ersten Auftrag für den Baueiner Anlage an Land ziehen konnte. Bei dem Projekt werden mit Abfällen auseinem Tropenhaus und mit Klärschlamm aus der Kläranlage Frutigen Ökostrom und – wärme produziert. Äussersteindrücklich war aber auch die Präsentation von Céline Renaud. Aus ganz speziellem Toneichenholz stellt ihre Firma Lautsprecher-Boxen her. Die Klang- Demonstration der mitgebrachten Boxe wird wohl allen Anwesenden in Erinnerung bleiben. Weitere Kurzreferate hielten Pierre Kunz, Mitbegründer von GENILEM, Eric Balet, Präsident von GENILEM Suisse, Jürg Iseli, Präsident von GENILEM Zürich/Ostschweiz und Roger Rindlisbach, GENILEM-Coach. Die Eröffnungsrede hielt Otto Zimmermann, erster Präsident von GENILEM Aargau, der anschliessend souverän durch den ganzen Gründungsanlass führte. Der Event zeigteeinen schönen Überblick zu den Tätigkeiten von GENILEM. Im Anschluss an die diversen Beiträge konnten die Gäste beieinem Apéro Riche und musikalischer Begleitung durch die Band „SUS 4 « in angeregten Gesprächen die Kontakte vertiefen. Die wohlwollenden Medienberichterstattung zum Gründungsanlass und die gut funktionierende Mundzu-Mund-Propaganda bescherte GENILEM Aargau bereits diverse Anfragen von Jungunternehmen. Erste vielversprechende Ideen werden im Juni dem Selektionskomitee präsentiert. Der Vorstand ist sehr zuversichtlich, dass sich interessante und potente Geschäftsideen entwickeln werden ! www.genilem.ch
Organismes RéSEAU SUISSE GENILEM Pascale Bruderer „ Sehr geehrte Damen und Herren Ich freue mich, heute hier an der Fachhochschule in Windisch zu sein. Und zwar gleich dreifach – dennes sind drei Hüte, die ich heute hier bei Ihnen trage. Zunächst und zu allererst überbringe ich die herzlichen Grüsse des Parlaments. Innovation isteine Stärke der Schweiz, die von links bis rechts im Parlament begrüsst wird und die es – so dieeinhellige Meinung – zu fördern gilt. Für den wichtigen Beitrag, welchen Genilem dazu leistet, danke ich an dieser Stelle herzlich. Den zweiten Hut, den ich heute trage, ist jener der Aargauerin. Es freut mich sehr, dass nun auch im Aargau dieses dreijährige gratis-Coaching-Konzept angeboten wird. Auch und gerade in unserem Kanton spielen innovative Unternehmeneine wichtige Rolle ; sie sollen gute Rahmenbedingungen vorfinden – und zwar von Beginnweg. Der dritte Hut hat mit dem ersten Hut zu tun : Als Nationalratspräsidentin ist es mirein besonderes Anliegen, Brücken zwischen den Generationen zu schlagen. Und den Fokus dorthin zu richten, wo solche Brücken geschlagen werden. Genilem basiert auf genau dieser Idee. Auch der Name GENILEM kommt ja nicht von ungefähr : Génération – Innovation – Lémanique. Wissen weiterzugeben, gerade auch über Generationen weg, istein zentrales Elementeiner solidarischen Gesellschaft – und aucheiner innovativen Wirtschaft. Wissen weiterzugeben hilft sowohl den Einzelnen, es hilft aber letztendlich auch der gesamten Gesellschaft. Das Wort „Teilen « klingt zwar, als würde etwas geteilt und dadurch reduziert. Wer Wissen teilt und austauscht, vermehrt aber in Tat und Wahrheiteine wichtige Ressource. Genau dies tut Genilem –ein faszinierendes Konzept ! Was Sie heute hier aus der Taufe heben, ist mir also unter mindestens drei Vorzeichenein grosses persönliches Anliegen. Bevor ich hierher kam war ich in Bern und ich durfte dort unsere paralympische Delegation empfangen, die in der vergangenen Nacht von Vancouver zurückgereist ist in die Schweiz. Einer der Athleten fragte mich, wie mein Alltag im Präsidialjahr dennso aussieht, was bei mir zum Beispiel heute noch auf dem Programm steht. Nachdem ich ihm von Genilem und diesemAnlass hier berichtete, führten wirein kurzes Gespräch über Innovationsförderung. Eine seiner Aussagen lässt mich nicht los ; er sagte sinngemäss, dass Innovation wohl deshalb so schwierig sei, weil sie geradezu bedinge und voraussetze, dass man das, was war, über Bord werfen kann. Dass man dazu bereit und in der Lage ist, sich zu trennen vom Altbekannten und Bewährten. Leichter falleeinem das „In-die-Zukunft-Denken « vielleicht sogar, wennman dazu gezwungen wird, von der Vergangenheit Abschied zu nehmen. Diese Feststellung ist nicht neu, es gibt ganze ökonomische Theorien dazu. Aber aus dem Mundeines jungen Sportlers, dereinst durcheinen Unfall Actualité deS partenaires Pascale Bruderer Présidente du Conseil national 2009/2010 (PS, AG) ineine völlig neue Welt katapultiert wurde, erhält sie nochmals neuen Sinn,einen zusätzlicheneindrücklichen Wahrheitsgehalt. Schöpferische Zerstörung ist der Auslöser von Innovation – diese These vertrat ja bekanntlich bereits der berühmte Ökonom Joseph Schumpeter. Der Mut zur Veränderung, das Wagnis mit Traditionen zu brechen und der Wille zu neuen Überlegungen sind der Motor zur Gründung neuen Unternehmungen, zur Erneuerung und damit zur Weiterentwicklungeiner dynamischen, modernen Wirtschaft. « Als Nationalratspräsidentin ist es mirein besonderes Anliegen, Brücken zwischen den Generationen zu schlagen. » Wo es keine neuen Ideen gibt, bleiben wir stehen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Probleme und Umwälzungen wäre das für die gesamte Gesellschaft fatal. Innovative Start-Ups haben aber nocheine weitere Bedeutung, die über jeneeines gesellschaftlichen Motors hinaus gehen : Sie sindeine wichtige Stütze unserer Wirtschaft. Gerade die weltweiten Entwicklungen der letzten Monate haben gezeigt, dassein Abstützen nur auf Gross- und Grösstunternehmen gefährlich sein kann. Innovative KMUs leisteneinen wichtigen Beitrag zueiner ausgewogenen, gesunden und zukunftsfähigen Wirtschaft. Wir müssen - ganz im Sinne der schöpferischen Zerstörung gemäss Schumpeter - den Mut haben, aus alten Denkmustern auszubrechen. Innovation kommt nicht nur aus den Pipelines von Produkteentwicklern in Grosskonzernen, neue Angebote werden nicht ausschliesslich in den gut bestückten Marketingabteilungen wirtschaftlicher Schwergewichte entwickelt. Innovation kommt auch uns sehr oft aus der Küche junger, mutiger Unternehmungen. Das ist bereits heute so und sollte künftig noch verstärkt anerkannt und gefördert Créateurs No 13 - éTE 2010 25



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